Fotos
Für ein l(i)ebenswertes Preußisch Oldendorf
 
 

 

Haushaltsberatung der FWG

Die FWG Preußisch Oldendorf trifft sich am Montag, 25. Nov. 2013 um 17.00 Uhr im Landhaus-Bauern-Cafe Röscher in Bad Holzhausen, um den Haushalt der Stadt Preußisch Oldendorf zu beraten. Zur Erläuterung des Haushaltes werden Vertreter der Stadt anwesend sein.

 

Meinung der FWG

Immer wieder sind die Mitglieder der FWG erneut über die Entscheidungen einiger Kommunalpolitiker vor Ort gegen den ausdrücklichen Bürgerwillen (z.B. Straßensanierungen) enttäuscht. Ist es nicht Aufgabe der gewählten Bürgervertreter, sich für die Interessen der Pr. Oldendorfer einzusetzten?

 

Informationsveranstaltung "Bürgerwindpark"

Die FWG-Fraktion im Rat der Stadt Preußisch Oldendorf hat einen Antrag auf Durchführung einer Infoveranstaltung zum Thema "Bürgerwindpark" gestellt. Diese Infoveranstaltung findet nun am Montag, den 09. Dezember 2013 um 18.00 Uhr, in der Aula des Schulzentrums (Haupt-/Sekundarschule)in Preußisch Oldendorf, Offelter Weg, statt. Die EnergieAgentur.NRW wurde gebeten, grundsätzlich zum Thema "Bürgerwindpark" zu informieren. Beim Schwerpunkt Windenergie wird von der EnergieAgentur.NRW in einem Fachvortrag zum Themenfeld "Bürgerwindpark" informiert sowie über allgemeine Ausbaupotenziale von erneuerbaren Energien beraten.

 

Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr 2013

Die FWG Pr. Oldendorf wünscht allen Bürgerinnen und Bürgern Frohe Weihnachten und einen guten Start in das neue Jahr 2013!!!

 
 

Ausflug nach Nieheim ins "Westfalen-Culinarium"

Anmeldungen unter 05742-4225

Am 16.06.2012, Abfahrt 8:00 Uhr Busbhf. Realschule

Die FWG fährt dieses Jahr nach Nieheim ins Culinarium. Alle Freunde und Bekannte der FWG sind herzlich eingeladen. Auch kurzfristig Entschlossene sind noch willkommen

 

50 Jahre Freie Wählergemeinschaft
in Preußisch Oldendorf

In diesem Jahr feiert die Freie Wählergemeinschaft Preußisch Oldendorf ihr 50 jähriges Bestehen und kann somit stolz auf ein halbes Jahrhundert erfolgreiche kommunalpolitische Arbeit für Preußisch Oldendorf zurückblicken.

Die Freie Wählergemeinschaft Preußisch Oldendorf hat ihren Ursprung in der politischen Unzufriedenheit der Holzhauser Bürger. 1961 gründete sich um Heinrich Kipp die Wählergemeinschaft Holzhausen-Heddinghausen mit dem Ziel, die politischen Entscheidungen zukünftig bürgernah und parteiunabhängig zu treffen.

Die Gründungsmitglieder waren seinerzeit Heinrich Kipp, Heinrich Husemeyer, Horst Röscher, Karl Kämper, Karl Klusmeier, Werner Dreisörner, Karl Horstmann, Gustav Titkemeyer, Ernst Nobbe, Wilhelm Pollert, Herbert Feige und Heinrich Oestreich.

Bei den darauf folgenden Kommunalwahlen konnte die Wählergemeinschaft 1961 und 1964 bereits vier und 1969 dann fünf Gemeinderatsmandate erringen. Heinrich Kipp wurde zum Bürgermeister von Holzhausen gewählt und vertrat von 1969 bis 1973 die Interessen der Holzhauser Bevölkerung. Im Jahr 1973 schlossen sich im Zuge der kommunalen Neuordnung die zwischenzeitlich in den Ortsteilen Harlinghausen und Börninghausen entstandenen Wählergemeinschaften mit der Wählergemeinschaft Holzhausen zusammen. Unter dem Namen „ Freie Wählergemeinschaft Preußisch Oldendorf“ setzten sich die Mitglieder engagiert für bürgernahe Politik ein. Die Zahl der Mitglieder aus dem gesamten Stadtgebiet stieg stetig und die politische Arbeit im Interesse der Einwohner von Preußisch Oldendorf war erfolgreich. Die FWG ist bis heute kontinuierlich mit mehreren Vertretern in der Kommunalpolitik präsent.

Den Vorsitz der FWG gab Heinrich Kipp im Jahr 1995 an Günter Meier ab, der der FWG bis heute vorsteht. Als Ehrenvorsitzender begleitete Heinrich Kipp die Arbeit der FWG weiter bis zu seinem Tod im Januar 2011. Den Fraktionsvorsitz übernahm 1997 Horst Röscher aus seiner Hand und beide unterstützten die Arbeit der FWG in ihrer ruhigen, ausgleichenden, aber nicht unkritischen Art. Das Wissen der beiden Gründungsmitglieder Heinrich Kipp und Horst Röscher um die Zusammenhänge der örtlichen Politik war in der Vergangenheit für die politische Arbeit wertvoll.

Nach der Kommunalwahl 2009 übernahm Heiko Stashelm den Fraktionsvorsitz von Horst Röscher, der sich aus Altersgründen aus der aktiven Politik zurückzog. Horst Röscher steht der FWG nach wie vor mit Rat und Tat zur Seite. Ein besonderer Erfolg war 1999 die Wahl des von der FWG aufgestellten unabhängigen Kandidaten Hartmann Wünsch zum Bürgermeister der Stadt Preußisch Oldendorf. Dieser ist auch weiterhin durch aktive Mitgliedschaft in vielen örtlichen Vereinen mit der Stadt Preußisch Oldendorf eng verbunden.

Die Zielsetzung der FWG ist es, sich der anstehenden Aufgaben anzunehmen und Entscheidungen unter Einbeziehung aller Beteiligten zu treffen. Gerade in der jetzigen schwierigen Finanzlage sind Prioritäten zu setzen und mit Augenmaß vorausschauende Entscheidungen zu fällen. Dafür stehen Iris Huth, Heiko Stashelm, Günter Meier und Dieter Gerlach als Ratsmitglieder der Stadt Preußisch Oldendorf ein. Dabei werden sie von engagierten Mitgliedern der FWG in verschiedenen Fachausschüssen und politischen Gremien tatkräftig unterstützt.

 

50 Jahre FWG

Einladung

15.02.1961 - 15.02.2011

50 Jahre Freie Wählergemeinschaft Preußisch Oldendorf

Dieser besondere Tag soll nicht ungeachtet verstreichen.
Der Vorstand lädt alle Mitglieder und Freunde unserer FWG mit Partnern in das Landhaus Röscher in Bad Holzhausen ein.

Termin: Dienstag, 15.02.2011 um 19 Uhr

Die vergangenen Jahre wollen wir kurz Revue passieren lassen und dann einen gemütlichen Abend miteinander verbringen.
Für Essen und Getränke ist in gewohnter Weise gesorgt.
Wir freuen uns auf viele Gäste und besonders auch auf diejenigen, die unserer FWG schon über lange Zeit aktiv als auch passiv die Treue gehalten haben.
Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung bis zum 10.02.2011 bei G. u. C. Meier, Tel. 4225, D. u. U. Gerlach, Tel. 920744 oder per Mail info@fwg-preussischoldendorf.de.

Günter Meier, Dieter Gerlach
Vorsitzender, stellv. Vorsitzender

Die turnusmäßige Versammlung für den Monat Februar entfällt.

 

Heinrich Kipp
Ehrenvorsitzender
verstorben am 10. Januar 2011

 

 

Trauer um Heinrich Kipp

Gründungsmitglied der Freien Wählergemeinschaft

Am 10.01.2011 verstarb Heinrich Kipp im Alter von 87 Jahren in Bad Holzhausen.

Er wurde in Werther bei Bielefeld geboren. Nach Schul- und Ausbildungszeit sowie Wehrdienst und Einsatz im Zweiten Weltkrieg schlug er aufgrund seiner schweren Verwundung mit einem Studium an der Hochschule Wilhelmshaven eine pädagogische Berufslaufbahn ein. An der Kreisberufsschule in Lübbecke unterrichtete er von 1951 bis 1983 in den Fächern Wirtschaftslehre, Buchführung und Fachrechnen.

Heinrich Kipp gehört zu den Mitbegründern der Freien Wählergemeinschaft Preußisch Oldendorf (FWG) im Jahre 1961. Damit begann auch seine kommunalpolitische Tätigkeit als Ratsmitglied – zunächst in Holzhausen, wo er auch letzter Bürgermeister vor der Gebietsreform war, und danach im Rat der Stadt Preußisch Oldendorf bis zum 30. April 1997. Er leitete die FWG lange Jahre als Vorsitzender mit dem Grundsatz, parteiunabhängige und bürgernahe Politik zu gestalten. Damit hat sich Heinrich Kipp mehr als 35 Jahre für die Stadt Preußisch Oldendorf eingesetzt und sie mit geprägt. Bis zu seinem Tod hat er als Ehrenvorsitzender der FWG an der politischen Arbeit mitgewirkt. Sein Rat war stets gefragt.

In zahlreichen Ausschüssen und Gremien arbeitete er ebenfalls jahrzehntelang mit, wobei sein Wort besonderes Gewicht hatte. Für seine Verdienste überreichte ihm der damalige Oberkreisdirektor Dr. Rolf Momburg im Jahre 1992 das Bundesverdienstkreuz.

Anfang Mai 1997 verabschiedete der damalige Bürgermeister der Stadt Preußisch Oldendorf Wilhelm Bettenbrock den verdienten Kommunalpolitiker, der aus Altersgründen sein Mandat im Stadtrat niederlegte.

Auch als Vorsitzender des Verkehrsvereins und der Vereinsgemeinschaft Bad Holzhausen prägte er über lange Jahre die Entwicklung im damals noch staatlich anerkannten Luftkurort nachhaltig. Sein langjähriger Weggefährte Horst Röscher charakterisierte Heinrich Kipp wie folgt: „100 Prozent korrekt mit besten Prinzipien. Er wollte für die Bürger stets das Beste und hat immer für das Wohl der Stadt gearbeitet. Maßgeblich hat sich Heinrich Kipp für das Zustandekommen des Kurparks in Bad Holzhausen eingesetzt, auch das Haus des Gastes ist mit sein Werk“, lobt Horst Röscher den unermüdlichen Einsatz von Heinrich Kipp.

Der Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge lag Heinrich Kipp ebenso sehr am Herzen. Er verteilte selbst die Sammellisten und verstand es immer wieder, neue Sammler für diesen guten Zweck zu gewinnen.

Mit Heinrich Kipp verliert Preußisch Oldendorf einen geachteten und engagierten Bürger, der vielen ein Vorbild war.

 

Landpartie in Bad Holzhausen

Am kommenden Sonntag, 22. August 2010, findet in Bad Holzhausen wieder die Landpartie statt und die FWG Preußisch Oldendorf ist auch mit von der Partie.

Nach den schönen Resultaten und den positiven Rückmeldungen zum Bücherflohmarkt anlässlich des Preußisch Oldendorfer Maispaß, möchte die FWG diesen noch einmal wiederholen. Anlässlich der Bad Holzhauser Landpartie am kommenden Sonntag, finden die Besucher und alle Interessierte den Stand der FWG auf dem Hof des Landhaus-Bauern-Cafe Röscher. An einem angekündigten schönen Sommertag, kann somit wieder in alten Büchern aus Kindertagen und altem Geschichtlichen etwas Schönes ausgesucht werden und gleichzeitig eine gute Tat für Preußisch Oldendorf getan werden. Denn der Erlös und die Spenden aus dem Bücherflohmarkt, soll der Stadtbücherei Preußisch Oldendorf zu kommen, um auch hier weiterhin in neue und interessante Bücher und Lektüren zu investieren. Die FWG freut sich darauf, Sie an diesem Tag begrüßen dürfen zu können.

 

FWG übernimmt Baumpatenschaft

FWG Preußisch Oldendorf steht Pate für Steinweichsel. Engagement durch Vereinsgemeinschaft Bad Holzhausen geehrte.

Am 06. Juni 2010 nahm Dieter Gerlach, stellvertretender Vorsitzender der FWG, von Waltraud Gusowski , Sprecherin der Vereinsgemeinschaft Bad Holzhausen, die Urkunde für ein Baumpatenamt entgegen. In einer kleinen Feierstunde im Kurpark Bad Holzhausen und einem gemeinsamen Kaffeetrinken beim Erdbeerfest auf dem Obsthof Wickemeier wurden die Patenamtsträger für die Übernahme einer Baumpatenschaft im Kurpark Bad Holzhausen geehrte und das Dankeschön von der Vereinsgemeinschaft Bad Holzhausen ausgesprochen. Neben dem stellvertretenden Vorsitzenden der FWG war auch Ute Gerlach sowie Dieter Arning bei der Feierstunde dabei. Dieter Arning war unter anderem auch mit von der Partie, als am 24. April 2010 der letzte Teil der Bäume für die Patenschaften gepflanzt wurden.

Als einen Grundsatz sieht es die FWG Preußisch Oldendorf an, mit eigener Kraft dem Wohl der Stadt Preußisch Oldendorf aktiv zur Seite zu stehen. Daher ist es für die FWG auch keine Frage gewesen, die Patenschaft für einen Baum im Kurpark Bad Holzhausen zu übernehmen und auch beim pflanzen dabei zu sein. Die FWG steht seit dem für die „Steinweichsel“ als Pate ein. Damit jeder diesen Baum auch finden kann, steht an diesem Baum eine Tafel mit der Inschrift der FWG Preußisch Oldendorf.

 

So kann der Baum der FWG zukünftig aussehen.

 

Ist das noch Demokratie ?

Durch die Wiederholung der Wahl im Wahlbezirk Bad Holzhausen – Süd hat sich die Zusammensetzung des Rates der Stadt Pr. Oldendorf geändert. Bedingt durch die Bildung einer neuen Fraktion (UEB) war auch eine Neubesetzung der Ausschüsse notwendig.

Die FWG Preußisch Oldendorf hat in der letzten Ratssitzung am 02. März 2010 eine Vergrößerung der 13er Ausschüsse auf 14er Ausschüsse beantragt. Dieser Antrag wurde mit den Stimmen der CDU und UEB abgelehnt, alle anderen im Rat vertreten Fraktionen stimmten dem Antrag zu. Da es bei 13er Ausschüssen bleibt, muss die FWG nun einen ihrer zwei Ausschusssitze an die UEB abtreten. Für die FWG Preußisch Oldendorf bedeutet dies, bei vier Ratsmandaten gegenüber zwei Fraktionen mit jeweils zwei Ratsmandaten ebenfalls nur einen Ausschusssitz je Fachausschuss zu erhalten. Eine Spiegelbildlichkeit der Mandate ist hier wahrlich nicht zu sehen und die Wähler der FWG sind in den Ausschüssen deutlich unterrepräsentiert.

„Nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes für die Ausschüsse des Bundestages muss grundsätzlich jeder Ausschuss ein verkleinertes Abbild des Plenums sein und in seiner Zusammensetzung die Zusammensetzung des Plenums in seiner politischen Gewichtung widerspiegeln. Da die Prinzipien der Volkssouveränität und der Demokratie über Artikel 28 Absatz 1 I/II Grundgesetz auch für die Länder und die Kommunen gelten, ist die bundesverfassungsgerichtliche Rechtsprechung insoweit auch für die kommunale Ebene zu übernehmen.“

Die Fraktion der UEB (unabhängige Einzelbewerber) setzt sich aus den zwei Einzelbewerbern Bernd Lömker und Wilhelm Wilking zusammen. Diese beiden Einzelbewerber haben in ihren Wahlbezirken zusammen 386 Stimmen erzielt und auf Stadtebene damit 6,46 % erreicht. Dem gegenüber gaben der FWG bei der letzten Kommunalwahl 725 Wähler ihre Stimme, also 12,14 %. Die UEB ist nun mit 1 Mitglied genauso stark in den 13er Ausschüssen vertreten, wie die FWG, die fast doppelt so viele Bürgerinnen und Bürger im gesamten Stadtgebiet von Preußisch Oldendorf vertritt!

Eine Vergrößerung der Ausschüsse hätte sowohl für die Wähler der neuen Fraktion als auch für die Wähler der FWG eine angemessene (spiegelbildliche) Meinungsvertretung gewährleistet.

Aber dennoch wird sich die FWG auch weiterhin mit aller Kraft für die Interessen ihrer Wähler und zum Wohle unserer Stadt einsetzen.

 

von links: Fraktionsvorsitzender Heiko Stashelm, Horst und Anneliese Röscher, Vorsitzender Günter Meier

 

Mitglieder würdigen Horst Röscher

Bereits vor dem Startschuss zur Kommunalwahl 2009 hat Horst Röscher, Gründungsmitglied der Freien Wählergemeinschaft und Fraktionsvorsitzender, seinen Rückzug aus der Stadtratsarbeit angekündigt.

„Es ist Zeit, dass jüngere Mitglieder mehr Verantwortung übernehmen.“, so Horst Röscher.

Bei der letzten Mitgliederversammlung bedankte sich Günter Meier, Vorsitzender der FWG, stellvertretend für alle Mitglieder, beim Gründungsmitglied für die langjährige Arbeit und den unermüdlichen Einsatz. In der Laudatio für Horst Röscher heißt es:

"Horst Röscher war Mitinitiator der Gründung der Freien Wählergemeinschaft Preußisch Oldendorf am 15. Februar 1961. Seit 1973 vertrat Horst Röscher kontinuierlich die Interessen der Bürgerinnen und Bürger im Stadtrat und diversen Ausschüssen. Das Amt des Fraktionsvorsitzenden übernahm er 1997 von Heinrich Kipp und leitete die Geschicke der FWG umsichtig. Für die Zeit einer Wahlperiode wurden ihm zusätzlich die Aufgaben des stellvertretenden Bürgermeisters übertragen.

Horst Röscher war immer ruhig und besonnen in seinen Wortbeiträgen und jederzeit fair und sachlich in der Diskussion. Er setzte sich für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Preußisch Oldendorf ein und vertrat deren Meinung im Rat. Als ruhender Pol verstand Horst Röscher es, bei konträren Meinungen zu vermitteln, war dabei aber immer darauf bedacht, als Fraktionsvorsitzender keinen so genannten Fraktionszwang auszuüben. Er bestand bei Beschlussfassungen immer auf freie Meinungsäußerung und Stimmabgabe.“

Günter Meier überreichte Horst Röscher zwei Dauerkarten für die Landesgartenschau Niedersachsen 2010 in Bad Essen, auch mit einem Dankeschön an Anneliese Röscher, die manche Stunde auf ihren Mann verzichtete und ihm den Rücken immer freigehalten hat.

Sichtlich gerührt bedankt sich Horst Röscher für die anerkennenden Worte und versprach, zusammen mit seiner Frau die Dauerkarten fleißig zu nutzen. Er freut sich darauf, in den politischen Vorruhestand zu gehen und mehr Zeit für seine Familie haben zu können. Dennoch will er nicht ganz auf die politische Arbeit verzichten und auch weiterhin den regelmäßigen Veranstaltungen der FWG beiwohnen. Dabei möchte er mit seinem Wissen und seiner Erfahrung der jungen Generation in der FWG bei den zukünftigen Aufgaben zur Seite stehen.

 

Bernd Lömker zieht in Rat ein

Bad Holzhausen-Süd hat neu abgestimmt und Bernd Lömker in den Rat der Stadt gewählt.

Die Wähler des Bezirkes Bad Holzhausen-Süd sind am 07. Februar 2010 erneut an die Wahlurne getreten. Durch ein Missverständnis und gefolgt von Einsprüchen, unter anderem auch von der FWG, ist die Wiederholung der Kommunalwahl vom 30. August 2009 für diesen Bezirk nötig geworden. Trotz eines vermuteten Ausgangs der Wiederholungswahl war man dennoch von der Eindeutigkeit des Ergebnisses überrascht. Bernd Lömker konnte sich mit 53,91% vor Thomas Titkemeyer (CDU) 27,49% behaupten; lag der Unterschied beim ersten Wahlgang lediglich bei 2 Stimmen.

Die FWG-Kandidatin für Bad Holzhausen-Süd, Ute Gerlach, gratuliert Bernd Lömker zu seinem Sitz im Rat der Stadt und wünscht ihm eine glückliche Hand für die weitere politische Arbeit. Gleichzeitig bedauert Ute Gerlach auch, dass ein junges Mitglied im Rat, Jan-Henrik Maschke (SPD), seinen Platz nun räumen muss. Aufgrund des neuen Wahlergebnisses verliert die SPD einen Sitz im Rat, den Bernd Lömker nun erhält. Bei CDU und FWG bleibt es bei der Sitzverteilung, wie bereits nach dem Wahlergebnis vom 30. August.

Wie nun bekannt wurde, werden beide Einzelkandidaten im Rat der Stadt eine Fraktion bilden. Dieser neu gebildeten Fraktion UEB stehen auch Sitze in den Ausschüssen zu. Darüber wird in der Ratssitzung am 02.03.2010 beraten.

 

Haupt- und Finanzausschuss
vom 19. Januar 2010

Erhöhung der Müllabfuhrgebühren wahrscheinlich, Rat muss noch zustimmen. Erhöhung von Friedhofsgebühren und Zuschuss zum Führerscheinerwerb, damit die Fahrzeuge der Feuerwehr gefahren werden durfen, derweilen vertagt.

Mit regem Interesse der Preußisch Oldendorfer Bürgerinnen und Bürger wurde die erste Haupt- und Finanzausschusssitzung im neuen Jahr begonnen. Im Anbetracht der Themen um die Friedhofs- und Müllgebühren schienen die weiteren Themen zum Verpflegungszuschuss zur Aktion "Sauberen Landschaft" und der Zuschuss für den Erwerb der Führerscheinklasse C, zur Führung der Feuerwehrfahrzeuge, als nur ein kleiner Bestandteil der Sitzung zu sein. Entsprechend schnell waren diese Themen auch besprochen. Der Haupt- und Finanzausschuss beschloss, dass auch weiterhin für die Helferinnen und Helfer bei der Aktion „Saubere Landschaft“, der dieses Jahr am 20. März stattfindet, der Verpflegungszuschuss von 3,-€ weiterhin gezahlt wird. Die Feuerwehr muss allerdings noch einmal bis zur nächsten Sitzung warten, ob ein Zuschuss für den Führerscheinerwerb gewährt wird. Denn der Ausschuss hat diesen Punkt vertagt.

Ebenfalls vertagt wurde dann auch nach langen Diskussionen und Aussprachen der Punkt mit der Erhöhung der Friedhofsgebühren für den städtischen Friedhof in Harlinghausen. Derweilen die Gebührenerhöhung für die Müllabfuhr mit 10 Ja-Stimmen gegen 3 Neinstimmen und einer Enthaltung zugestimmt wurde. In wie weit dieses umgesetzt wird, muss erst noch der Rat der Stadt besprechen und bestätigen. Der Haupt- und Finanzausschuss hat lediglich grünes Licht für die Erhöhungen gegeben. Der Rat der Stadt wird wohl in Ihrer Sitzung am 03. März 2010 darüber entscheiden.

 

Ute Gerlach,
Ihre Kandidatin für Bad Holzhausen-Süd

 

Ute Gerlach
möchte Sie bei Ihren
Interessen unterstützen

 

Politik für Bürger mit Bürgern !

Wir, die FWG bemühen uns um einen besseren Informationsfluss und einer besseren Bürgerbeteiligung auf allen Ebenen.

Im Interesse unserer Bürgerinnen und Bürger haben wir uns gegen die Bekenntnisschule in Bad Holzhausen ausgesprochen, auch zur Sicherung unserer Schulen.

Zukünftig setzen wir uns unter anderem für die Überarbeitung des Flächennutzungsplans ein, um die Interessen unserer Bürgerinnen und Bürger zu wahren.

Haben Sie weitere Fragen an Ihre Kandidatin für Bad Holzhausen-Süd, rufen Sie Ute Gerlach direkt an oder schreiben ein eMail an:
info@fwg-preussischoldendorf.de

 

Jahres-Mitgliederversammlung

Einladung zur Jahres-Mitgliederversammlung

Liebe Mitglieder und Interessenten der FWG,
hiermit lade ich satzungsgemäß zur ordentlichen Jahres-Mitgliederversammlung für das Jahr 2009 ein. Die Versammlung findet statt am

Montag, dem 14. Dezember 2009, 19.30 Uhr,
im Landgasthaus-Bauern-Cafe Röscher
in Bad Holzhausen, Heddinghauser Str. 13.


Tagesordnung

1.) Eröffnung und Jahresbericht durch den Vorstand
2.) Kassenbericht durch die Kassenführerin Claudia Meier
3.) Kassenprüfungsbericht durch die Kassenprüferinnen Ute Gerlach und
     Janina Huth und Entlastung des Vorstandes
4.) Wahl eines Versammlungsleiters
5.) Neuwahl des Vorstandes nach Art. 7 der FWG-Satzung in geheimer
    Abstimmung für die Dauer von zwei Jahren
a) Wahl des Vorsitzenden (mit Stimmzettel)
b) Wahl der übrigen Vorstandmitglieder
    mit Stimmzettel, eine Blockwahl ist möglich)
6.) Wahl der Kassenprüfer für zwei Jahre (offene Abstimmung)
7.) Verschiedenes

Mit freundlichen Grüßen

Günter Meier, Vors.

 

Auch Stadtrat stimmt Neuwahlen zu

Ute Gerlach, Ihre Kandidatin für Bad Holzhausen-Süd

In der letzten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses empfahl dieser dem Stadtrat, Neuwahlen für den Wahlbezirk Bad Holzhausen-Süd anzuordnen. Aufgrund der Einsprüche gegen das Wahlergebnis nahm der Stadtrat diese Empfehlung auf und votierte einstimmig für Neuwahlen. Somit können, laut Bürgermeister Jost Egen, voraussichtlich bereits im Februar 2010 die Bürger des Wahlbezirkes Bad Holzhausen-Süd noch einmal Ihre Stimme für ihren Vertreter im höchsten Stadtgremium abgeben. Auch unsere FWG-Kandidatin, Ute Gerlach, wird sich wieder zur Wahl stellen. Nutzen Sie daher die Gelegenheit, Ute Gerlach als Ihre Vertreterin für den Stadtrat kennenzulernen.
Unter info@fwg-preussischoldendorf.de wird Ute Gerlach gern zu Ihren Fragen und Anmerkungen Stellung nehmen.

Im weiteren Verlauf der letzten Stadtratssitzung wurden die Ergebnisse der Kommunalwahlen am 30. August 2009 einstimmig für gültig erklärt, darunter auch die Wahl des neuen Bürgermeisters Jost Egen. Die FWG begrüßt Jost Egen noch einmal herzlich in seinem neuen Amt und wünscht sich eine offene und konstruktive Zusammenarbeit für das Wohl der Stadt Preußisch Oldendorf.

Darüber hinaus wurden in der Ratssitzung auch die noch offenen Gremien und Ausschüsse besetzt. Die aktuelle Ausschussbesetzung durch Mitglieder der FWG ist unter dem linken Menüpunkt „Ausschüsse“ zu finden.

Für Fragen und Anregungen stehen die Mitglieder der FWG gern per Mail und Telefon zur Verfügung.

 

Neuwahlen in Bad Holzhausen-Süd möglich

Am letzten Dienstag tagte erstmals der neue Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Preußisch Oldendorf. Unter anderem ging es auch um die Wahlproblematik bei der Kommunalwahl am 30. August 2009 im Wahlbezirk Bad Holzhausen-Süd. Aufgrund der eingegangenen Einsprüche gegen das Wahlergebnis vom 30. August, auch von der FWG, und der Empfehlung des Wahlleiters der Kommunalwahl in Preußisch Oldendorf, gibt auch der Haupt- und Finanzausschuss einstimmig seine Empfehlung für eine Neuwahl in diesem Wahlbezirk. Die Neuwahlen könnten laut Bürgermeister Jost Egen schon zu Anfang Februar 2010 möglich sein. Über eine Neuwahl muss jetzt nur noch der Rat der Stadt in seiner nächster Sitzung am kommenden Mittwoch entscheiden.
Sollte es zur Neuwahl kommen, ist dieses auch für Ute Gerlach ein wichtiger Termin, die dann auch wieder als Kandidatin der FWG Preußisch Oldendorf in Bad Holzhausen-Süd zur Wahl stehen wird.

Die weiteren Wahlergebnisse, die Wahl des Bürgermeisters und die Wahl der Stadtvertreter in den übrigen Wahlbezirken wurden für gültig anerkannt.

Im weiteren Verlauf wurde über einen Antrag zur Verlegung der Grabsteinplatten an der St. Ulricus-Kirche in Börninghausen beraten. Der Antrag ist wegen fehlender Informationen vertagt worden. Dafür wurde die Frist des Einbaues der Kirchenempore in die St. Ulricus-Kirche verlängert.

 

FWG bleibt drittstärkste Kraft

Wieder mit vier Mandaten im Rat vertreten

Auch im nächsten Rat wird die Freie Wählergemeinschaft Preußisch Oldendorf
mit vier Mandaten vertreten sein. Günter Meier, Heiko Stashelm, Iris Huth und Dieter Gerlach freuen sich darauf, die Interessen der Bürger, die die FWG gewählt haben, im Stadtrat vertreten zu können. Vorsitzender Günter Meier fasste die Stimmung nach Vorlage des Endergebnisses zusammen: „Letztlich hätten wir uns sicher etwas mehr gewünscht, aber wir sind auch damit zufrieden. Wir bleiben damit die drittstärkste Kraft und haben durch unser Wahlergebnis auch wohl verhindert, dass die CDU die absolute Mehrheit erreicht.“

Bei der Ratswahl gab es folgendes Ergebnis: CDU 43,27% (47,75 / 2004),
SPD 32,33% (31,31), FWG 12,24% (13,21), Bündnis 90/Die Grünen 6,77% (4,87) und Sonstige 5,40% (2,86). Die CDU erhält 14 Sitze, SPD 11, FWG 4 und Bündnis 90/Die Grünen 2 Sitze. Das letzte Ratsmandat sicherte sich Einzelbewerber Wilhelm Wilking, der den Wahlbezirk 015 direkt gewann

Bedauert wird von der FWG, dass ihre Wahlempfehlung für die bisherige Bürgermeisterin Anke Korsmeier-Pawlitzky nicht den gewünschten Erfolg gebracht hat. „Ganze 45 Stimmen haben gefehlt, dann hätte die bisherige Amtsinhaberin das zu Ende bringen können, was sie zuletzt
in Gang gesetzt hat“
, bedauert Meier, „aber wir akzeptieren die Entscheidung der Wähler und gratulieren dem neuen Bürgermeister
Jost Egen und bieten ihm eine faire, ehrliche und offene Zusammen-
arbeit an.“

Bei der Bürgermeisterwahl entfielen auf Jost Egen (CDU) 50,38 % (3.019 Stimmen), auf Anke Korsmeier-Pawlitzky 49,62 % (2.974 Stimmen).

 

Heiko Stashelm
Fraktionsvorsitzender

 

Iris Huth
stellvertretende Fraktionsvorsitzende

 

Dieter Gerlach

 

Günter Meier

 

 

 

"Unser Bürgermeister sollte nicht
an eine Partei gebunden sein"

Keine offiziellen Gespräche mit der CDU

Die vom CDU-Stadtverband Preußisch Oldendorf aufgeworfene Frage, ob angesichts der Empfehlung der Freien Wählergemeinschaft, die amtierende Bürgermeisterin Anke Korsmeier-Pawlitzky bei der Kommunalwahl zu unterstützen, "Charaktereigenschaften wie Ehrlichkeit, Wahrhaftigkeit und Aufrichtigkeit abhanden gekommen" seien, wurde von der FWG-Spitze kategorisch verneint. Bei einer Vorstandssitzung zeigten die Mitglieder keinerlei Verständnis für die Anschuldigungen der CDU und wiesen diese mit Entschiedenheit zurück.

Zwar sei es richtig, dass die FWG noch im Frühjahr gesagt habe, keine Empfehlung aussprechen zu wollen. "Doch aufgrund der Erfahrungen in den letzten Wochen und Monaten und aufgrund zahlreicher Bürgeranfragen haben wir uns nach reiflicher Überlegung schließlich mit großer Mehrheit entschieden, die Kandidatin zu unterstützen", stellte Vorsitzender Günter Meier klar. Meier wies im Übrigen die Darstellung der CDU zurück, dass es in den vergangenen Wochen Gespräche zwischen Verantwortlichen der CDU und der FWG gegeben habe, bei denen die Freien Wähler bestätigt hätten, keine Empfehlung für einen der beiden Bürgermeisterkandidaten abzugeben.

Meier: "Es hat keine offiziellen Gespräche gegeben. Natürlich läuft man sich in Preußisch Oldendorf mal über den Weg und spricht über dies und das. Aber Fakt ist, dass wir immer gesagt haben, dass wir uns noch nicht entschieden hätten."

Wenn die FWG die Empfehlung für die amtierende Bürgermeisterin ausspreche, dann wolle sie damit sagen, dass sie in erster Linie weiterhin eine Person im Bürgermeisteramt wolle, die keiner Partei angehöre. "Wir haben mit Manfred Beermann und Hartmann Wünsch über Jahre Stadtdirektor und Bürgermeister gehabt, die nicht an eine Partei gebunden waren und sind damit gut gefahren. Auch Frau Korsmeier-Pawlitzky hat uns versichert, nicht Mitglied einer Partei zu sein", ergänzte Fraktionsvorsitzender Horst Röscher.

Mit ausschlaggebend sei aber auch gewesen, dass der CDU-Kandidat Jost Egen bei seinem Gespräch mit der FWG auf die Frage, ob er als kommender Bürgermeister die Beigeordnetenstelle wieder einführen wolle, sinngemäß geantwortet habe, dass er einen starken Mann an seiner Seite brauche, der kompetent sei, ihn zu vertreten und auf den er zurückgreifen könne.

Günter Meier: "Aufgrund dieser Aussage ist es für uns nicht auszuschließen, dass die CDU die Beigeordnetenstelle wieder einführen will. Aber das ist mit uns nicht zu machen. Ziel der FWG ist und bleibt, eine absolute Ratsmehrheit zu verhindern."

 

In Eystrup parteilos, hier CDU-Mitglied

FWG-Preußisch Oldendorf:
Wenig glaubhafte Darstellung des Jost Egen

Bei ihrer letzten Sitzung hat sich die FWG Preußisch Oldendorf einmal mehr mit den in Berichten und Leserbriefen der Tagespresse veröffentlichten Reaktionen auf ihre Empfehlung für die parteilose Bürgermeisterkandidatin Anke Korsmeier-Pawlitzky beschäftigt, sich dabei aber in ihrer Aussage gestärkt gesehen.

Vorsitzender Günter Meier: „Natürlich stellen wir die Qualifikation von Jost Egen ebenso wenig in Frage wie die von Anke Korsmeier-Pawlitzky. Gerade sie hat aber bei der Podiumsdiskussion bewiesen, welche Qualitäten sie hat. Und dass wir dann eine parteilose Person, die nicht einer Partei verpflichtet ist, unterstützen, ist doch wohl nicht weiter verwunderlich.“

Egen selbst, seit 1995 Bürgermeister der Samtgemeinde Eystrup und noch bis 2014 gewählt, firmiere auf der Internetpräsenz der Gemeinde Eystrup (www.eystrup.de) nach wie vor als parteilos, obwohl er nach Angaben des CDU-Stadtverbandes Preußisch Oldendorf bereits im letzten Jahr der CDU beigetreten sei. Das alles wirke wenig glaubhaft. Wenn er sich jetzt um das Bürgermeisteramt in Preußisch Oldendorf bewerbe, dann könne das nur damit in Zusammenhang stehen, dass die Gemeinden Hoya und Eystrup in 2011 zusammengeschlossen werden sollen, und er keine Möglichkeiten sehe, danach Bürgermeister der neuen Kommune zu werden. Da sei das Angebot aus Preußisch Oldendorf wohl gerade recht gekommen, auch wenn es einen Beitritt zur CDU vorausgesetzt habe.

„Ich frage mich dabei, ob uns das nicht auch passieren könnte, wenn Herr Egen Bürgermeister würde und er dann das Angebot einer anderen Gemeinde bekäme“, sorgt sich Heiko Stashelm von der FWG.

Auch die Absichtserklärung des CDU-Stadtverbandes, „bei einem fachlich so qualifizierten Bürgermeister wie Jost Egen benötige Preußisch Oldendorf keinen Beigeordneten“, sieht die FWG recht skeptisch. Meier: „Das haben wir schon einmal erlebt. Nach der Kommunalwahl 1999, bei der die CDU die absolute Mehrheit erreichte, wurde 2000 eine Beigeordnetenstelle eingerichtet. An dieser CDU-Entscheidung änderten auch die über 3.000 Unterschriften nichts, die anschließend gegen diesen Beschluss gesammelt wurden. Eine klare Missachtung des Bürgerwillens.“

Auf Unverständnis stößt bei der FWG auch das personelle Aufgebot der CDU. „Ein Verein gestandener Männer ohne Farbtupfer“, nennt es Claudia Meier und weist darauf hin, dass das Durchschnittsalter der CDU-Ratskandidaten bei 57 Jahren liege. Die anderen Parteien hätten dagegen Männer und Frauen mit einem Schnitt von unter 50 Jahren als Kandidaten nominiert. Und was Claudia Meier besonders irritiert, ist die Tatsache, dass unter den 16 Ratskandidaten keine einzige Frau ist. Meier: „Auf der 32-köpfigen Reserveliste der CDU steht auf Platz 22 die erste und einzige Frau. Das ist auf keinen Fall ein Abbild unserer Gesellschaft und ist einfach nur beschämend bei einer solch großen Partei.“